FDF

Auf ein Kaffee mit Florian David Fitz

Auf ein Kaffee mit Florian David Fitz

… nicht nur Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur, sondern auch leidenschaftlicher Fahrradfahrer in der Stadt. Wir staunten nicht schlecht als vor zwei Jahren FDF im Showroom stand und sehr unkompliziert bei der ersten Probefahrt seinen Hund unter den Arm nahm.

Warum fährst Du Fahrrad in der Stadt?

Na, das hat viele Gründe: ich bin schneller, ich hab Wind im Gesicht, merke das Wetter nicht nur am Blick durch das Fenster sondern auf der Haut, ich hab meinen Hintern bewegt und mein Hund auch. Und bevor mich jemand erkennt, bin ich schon wieder weiter.

Wann fährst Du nicht?

Bei Starkregen. Ich sorge nicht gerne am Morgen schon vor, falls es regnen könnte und werde dementsprechend triefnass. Wenn ich aber die Wahl habe, nehme ich dann das Auto.

Bist Du schon immer Rad gefahren oder kannst Du Dich erinnern wann es für Dich ‚klick’ gemacht hat?

Das war bei uns einfach so. Mit dem Rad zur Schule, und später raus an den See. Das war halt unser Fortbewegungsmittel. Unsere Freiheit. In Boston hab ich das dann beibehalten und in später in New York. Damals wurde man immer wieder schräg angeschaut, wenn man in den USA mitten im Verkehr Fahrrad gefahren ist. Jetzt ist das glaub ich auch da normal.

Hörst Du Musik? Telefonierst Du oder wo steckt Dein Handy wenn Du mit dem Rad unterwegs bist?

Manchmal hör ich Musik. Aber meistens bin ich ganz froh, nichts auf den Ohren zu haben.

Hast Du eine Strecke in München auf die Du Dich immer schon morgens freust?

Durch den Garten. Den englischen.

Wie unterscheidet sich das Fahrrad fahren in Berlin und München?

Nicht so sehr, wie man denkt. Ich finde beide Städte lassen sich am besten auf dem Rad ertasten. 

Was sind für Dich do’s and don’ts auf dem Radweg?

Oh, ich bin da kein Waisenknabe… Ich mag es eher nicht, dass wir auch auf den Radwegen ähnlich rechthaberisch werden wie im Auto. Oder Leute, die so ungnädig und herrisch klingeln, wenn ihnen ein Rentner oder ein Kind in den gesetzlich zugestandenen Arbeitsweg stolpern oder mal ein Touri in der falschen Richtung fährt. Es ist halt mittlerweile alles geregelter als früher. Bald bekommen wir Nummernschilder.